Interview der Woche - Deutschlandfunk

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Die Beiträge zur Sendung

Die Krise an den Finanzmärkten sei auch auf mangelndes Vertrauen zurückzuführen, sagt Daimler-Chef Dieter Zetsche. Nun bedürfe es eines Signals der Politik, denn beliebig lange könne eine starke Verunsicherung der Märkte nicht parallel zu einer voll funktionsfähigen Realwirtschaft existieren. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Am zehnten Jahrestag der Anschläge vom 11. September hält der US-Botschafter in Deutschland, Philip D. Murphy, das Terrornetzwerk El Kaida zwar für geschwächt, aber nicht für besiegt. Die USA setzten weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit mit Verbündeten wie Deutschland, Frankreich und Großbritannien. "Lastenteilung ist weiterhin angesagt und sollte auch weiterhin …
Beim Klimagipfel in Kopenhagen hat die Welt die Chance auf einen neuen Klimakonsens verpasst. Ein Weltklimaabkommen sei jedoch nötig und habe positive Effekte auf die Wirtschaft, findet der Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms UNEP, Achim Steiner. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Kritik kommt von Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl und Bundespräsident Christian Wulff. Und Parlamentarier fürchten um ihre Mitbestimmung beim Eurorettungsschirm. Schwierige Zeiten also auch für den CDU-Fraktionsvorsitzenden Volker Kauder. "Ich bin einigermaßen erstaunt über die Diskussion", so seine Kritik. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Der Mauerbau und das Unrecht der SED-Diktatur dürften auch bei der jungen Generation nicht in Vergessenheit geraten, fordert Staatsminister Bernd Neumann (CDU). Andernfalls seien junge Leute besonders in Krisenzeiten anfällig gegen "Rattenfänger von links und rechts". Deutschlandfunk, Interview der Woche
"Natürlich ist Thilo Sarrazin nicht für Oslo verantwortlich", sagt Sigmar Gabriel und rückt damit seine Äußerung aus einem Zeitungsinterview zurecht. Doch von Stimmungsmache gegen Minderheiten könnten Wirrköpfe sich angestiftet fühlen. Deshalb müsse sich auch das Verhalten im Internet ändern. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Auch nach den Beschlüssen des EU-Sondergipfels hält Grünen-Chef Cem Özdemir die Schuldenkrise in Europa noch nicht für gelöst. Er plädiert für eine Transaktionssteuer und für eine europäische Bankenaufsicht. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Klaus Ernst, Vorsitzender der Partei Die Linke, kritisiert den Umgang der Bundesregierung mit der Eurokrise. Er fordert, dass die Banken "unter gesellschaftliche Kontrolle" gestellt werden. Außerdem sieht er seine Partei als Vorbild für die Programme der anderen. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Das Wachstum boomt und die Arbeitslosenzahl liegt unter drei Millionen. Als wichtigste Aufgabe der restlichen Legislaturperiode bezeichnete Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) die Festigung des Wirtschaftswachstums. Dies wolle die Koalition unter anderem über die Bekämpfung des Fachkräftemangels erreichen. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Volker Wieker hat sich dafür ausgesprochen, Truppenstandorte nicht allein aus betriebswirtschaftlichen Gründen zu schließen. Bei der Rekrutierung müsse man darauf achten in der Nähe der Bewerber zu bleiben, sagte der Generalinspekteur der Bundeswehr. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Grünen-Chefin Claudia Roth betont, der Frauenfußball habe eine eigene Ästhetik und sei im Rahmen des DFB eine Wachstumsbranche mit einem großen Entwicklungspotenzial. Die Medien forderte Roth auf, mehr über den Frauen-Fußball zu berichten. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Mit dem Atomausstieg habe man einen gesellschaftlichen Konsens erreicht, sagt Norbert Röttgen. Nun gehe es darum, durch gezielte Investitionen und Energiekonzepte die "Weichen für eine lange Zukunft" zu stellen und das auch ohne eine Verankerung des Atomausstieges im Grundgesetz. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Nikolaus Schneider hält viel vom Dialog mit nichtkonfessionellen Menschen. Der Dresdner Kirchentag habe gezeigt, dies sei "ein Format, das Zukunft hat" - er hoffe, dass man auch außerhalb des Kirchentages in östlichen Bundesländern ins Gespräch kommen könne. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Nach dem Ausstieg aus der Atomkraft könne man nicht von heute auf morgen zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien umstellen, sagt Hannelore Kraft (SPD). Um die Grundlast der Energieversorgung sicherzustellen, benötige es auch Gas und Kohle. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, hält die Frage nach dem Umgang mit der Atomkraft nicht nur eine technische, sondern für eine gesellschaftliche. Und er warnt vor "Billiglösungen" bei der Endlagerung. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles sagt, dass ihre Partei ebenso eine "Partei der Mitte" wie eine "linke Partei" sein muss, um erfolgreich zu sein. Dennoch seien sozialpolitische Themen das Markenzeichen der SPD - nicht zuletzt weil die Grünen dieses Feld teilweise völlig ignorierten. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Der Grünen-Chef im Bundestag, Jürgen Trittin, hält eine Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum "für verlogen". Die bisherige Regelung sei ein Fundament der europäischen Flüchtlingspolitik, so Trittin weiter. Ferner sieht er für die Grünen guten Chancen bei den kommenden Wahlen in Bremen und Berlin. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag, spricht über die internen Querelen und das Parteiprogramm. Er fordert unter anderem einen flächendeckenden Mindestlohn und die Energienetze in die Obhut der öffentlichen Hand zu geben. Deutschlandfunk, Interview der Woche
In der Stasi-Unterlagenbehörde arbeiten noch 47 ehemalige hauptamtliche Mitarbeiter der Staatssicherheit. Nach Ansicht des Stasiakten-Beauftragten Roland Jahn haben sie, auch wenn sie ihre frühere Tätigkeit bereuen, keinen Platz mehr in der Behörde. Deutschlandfunk, Interview der Woche