Interview der Woche - Deutschlandfunk

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Die Beiträge zur Sendung

Jürgen Trittin (Bündnis 90/Grüne) ist skeptisch, was das Konzept der direkten Demokratie angeht. Sie müsse - etwa in Hamburg - verbindlich sein. Die Zukunft von Schwarz-Grün und Ole von Beust in der Hansestadt sieht Trittin entsprechend pragmatisch. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Deutschland sollte nach Ansicht des ehemaligen Bundesaußenministers Genscher weiterhin eine treibende Kraft in Europa bleiben. Dabei müsse vor allem der zunehmenden Europaskepsis entgegengewirkt werden, sagte der FDP-Politiker. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Bundestagspräsident Norbert Lammert hat angeregt, die Organisationsstrukturen der Parteien nach dem Vorbild von Bürgerinitiativen zu gestalten. Dann könne man sich wechselnder Themen und Interessen schneller annehmen. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer hat das Spitzenpersonal der Bundesregierung für die Probleme der Koalition verantwortlich gemacht. Der CDU-Politiker sagte, der Erfolg eines Regierungsbündnisses hänge weniger von den Parteien und Parteiprogrammen ab als von den Personen, die diese umsetzten. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Rainer Brüderle (FDP) will neben Subventionskürzungen und -Befristungen auch bei der ermäßigten Mehrwertsteuer tätig werden. Doch trotz aller Sparzwänge sagt Brüderle: "Wir wollen die steuerliche Entlastung". Deutschlandfunk, Interview der Woche
FDP-Generalsekretär Lindner lehnt Steuererhöhungen zur Konsolidierung des Staatsetats vehement ab. Die FDP sei angetreten, die Mittelschicht zu entlasten. Deshalb wende sie sich gegen eine Heraufsetzung der Einkommen- oder Mehrwertsteuer. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Der Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten, Sigmar Gabriel, hat eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik der Euro-Staaten gefordert. Diese sei nötig, um eine Wiederholung der Finanzkrise zu verhindern, so Gabriel. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Stefan Mappus (CDU), kritisiert die Bundespolitik: "Manche in Berlin müssten lernen, dass Politik eine Mannschaftssportart ist." Da keine klare Linie eingehalten würde, wüssten viele Menschen nicht, wofür die CDU stehe. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Vor dem zweiten ökumenischen Kirchentag in München betont der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, nochmals die große Bedeutung der Ökumene. Es sei "der Auftrag Jesu, dass wir zusammenkommen, dass wir eins sind". Deutschlandfunk, Interview der Woche
Die deutsche Automobilindustrie forscht derzeit verstärkt im Bereich elektrischer Antriebe und Speichertechnologien, sagt Matthias Wissmann. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie fordert jedoch einen "gemeinsamen europäischen Weg" in Bezug auf die Subventionspolitik. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Der stellvertretende Bundesvorsitzende und designierte Parteichef der Linken, Klaus Ernst, hält eine Koalition mit der SPD für möglich. Beispielsweise gebe es inhaltlich Übereinstimmungen im Bereich Gesundheit. "Wenn die Sozialdemokratie tatsächlich ihre Forderung ernst machen durch Einführung einer Bürgerversicherung", würden die beiden Parteien inhaltlich übereinstimmen. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Andrea Nahles hat der Bundesregierung vorgeworfen, unangemessen auf die sich zuspitzende Situation in Afghanistan zu reagieren. Es lasse sich nicht absehen, ob die Strategie, mehr schwere Waffen zu bringen, die Lösung sei, sagte die SPD-Generalsekretärin. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Vier Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zeigt sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zuversichtlich. Bei der momentanen Prognose von 46 Prozent für Schwarz-Gelb, müssten die Regierungsparteien noch drei Prozent hinzugewinnen. "Und das werden wir schaffen." Deutschlandfunk, Interview der Woche
Auch gegen Vertreter der evangelischen Kirche mehren sich Missbrauchsvorwürfe. Präses Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, sagt, es müsse alles dafür getan werden, dass die Opfer therapeutische Hilfe bekommen. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Die SPD-Vorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, kündigt im Falle eines Wahlsiegs eine Blockadepolitik im Bundesrat an. Der "Wahnsinn", der mit milliardenschweren Steuersenkungen geplant sei, müsse dringend gestoppt werden. Stattdessen müsse mehr Geld in Bildung investiert werden. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat vor einer weiteren Diskussion über Hilfsmaßnahmen der EU für Griechenland gewarnt. Ministerpräsident Giorgos Papandreou habe ihr mehrfach versichert, dass sein Land keine finanziellen Forderungen an die Europäische Union stelle. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg bewertet die Arbeit des Untersuchungsausschusses zu der Bombardierung in Afghanistan positiv. Der Ausschuss könne "strukturell Dinge offenlegen" und dazu beitragen, dass Defizite aufgearbeitet werden. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Deutschlandfunk, Interview der Woche
Der FDP-Chef Guido Westerwelle ist in den vergangenen Wochen aufgrund seiner Formulierungen über Hartz-IV-Empfänger in die Kritik geraten. Andreas Pinkwart (FDP), Wissenschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, hält den Westerwelle-Weg für richtig und notwendig. Deutschlandfunk, Interview der Woche
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Renate Künast, hält Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) für unglaubwürdig. Wenn Röttgen wirklich einen Umstieg zu erneuerbaren Energien wolle, müsse er den Atomausstieg forcieren, damit "wir die Netze nicht mit Atomstrom verstopfen". Deutschlandfunk, Interview der Woche