Jenseitig menschlich – ein Theaterstück ohne Behinderung March 5, 2015

from Reflexe·

Seit 1993 spielen am Theater HORA Menschen mit einer Behinderung Theater, seit drei Jahren ist die Gruppe weltberühmt. Die neue Produktion «Human Resources» ist in Zusammenarbeit mit krautproduktionen entstanden und lässt gesellschaftliche und ökonomische Wertesysteme kollidieren.Das Theater HORA ist die erste und bislang einzige professionell arbeitende Kulturwerkstatt für Künstlerinnen und Künstler mit einer geistigen Behinderung in der Schweiz. Seit seiner Gründung hat das Theater HORA zahlreiche Theaterprojekte realisiert und 2012 mit «Disabled Theater» in der Regie von Jérôme Bel weltweit für Aufsehen gesorgt.Nun bringt das Theater HORA zusammen mit der freien Gruppe krautproduktionen ein neues Stück auf die Bühne. «Human …



Seit 1993 spielen am Theater HORA Menschen mit einer Behinderung Theater, seit drei Jahren ist die Gruppe weltberühmt. Die neue Produktion «Human Resources» ist in Zusammenarbeit mit krautproduktionen entstanden und lässt gesellschaftliche und ökonomische Wertesysteme kollidieren.Das Theater HORA ist die erste und bislang einzige professionell arbeitende Kulturwerkstatt für Künstlerinnen und Künstler mit einer geistigen Behinderung in der Schweiz. Seit seiner Gründung hat das Theater HORA zahlreiche Theaterprojekte realisiert und 2012 mit «Disabled Theater» in der Regie von Jérôme Bel weltweit für Aufsehen gesorgt.Nun bringt das Theater HORA zusammen mit der freien Gruppe krautproduktionen ein neues Stück auf die Bühne. «Human Resources. Ein Gemeinschaftsdelirium» nimmt die ökonomische Terminologie des optimierten Humankapitals aufs Korn und lässt deren Ausschussware in die Offensive gehen. Randständige und Behinderte begeben sich zusammen mit nichtbehinderten Schauspielern auf einen Saubannerzug und präsentieren eine sinnliche Antithese zur optimierungswütigen Gegenwart.In Reflexe stellt Kaa Linder dieses Gemeinschaftsdelirium vor und unterhält sich mit den Beteiligten von «Human Resources». Sie spricht mit Regisseur Michel Schröder über die Unberechenbarkeit der Spielenden und mit den Spielerinnen und Spieler vom Theater HORA über die Unberechenbarkeit ihres Regisseurs.